Betankung eines Flüssiggas-Tanklasters.

Teilweises Verbot: Ölheizung ist ein Auslaufmodell.

Ab 2026 gelten strenge Regeln für den Einbau neuer Ölheizungen. 2021 kommt außerdem ein starker Preisanstieg für alle Energieträger, die CO2-Ausstoß verursachen. Weil sich der Mehrpreis nach der Emissionsmenge bemessen wird, betrifft das die Nutzer von Heizöl in Zukunft ganz besonders. Deshalb ist die ölbetriebene Heizung schon jetzt ein Auslaufmodell – teilweise zukünftig sogar verboten. Da sind neue Alternativen gefragt.

Klima stärken durch teilweises Verbot von Ölheizung

Schon jetzt wird empfohlen, 20 Jahre alte Ölheizungen auszutauschen – zugunsten des Klimas und der Geldbörse. Zudem herrscht in Deutschland eine Austauschpflicht für Ölkessel, die älter als 30 Jahre sind und weder auf Niedertemperatur- noch Brennwerttechnik basieren.

Nach 2025 gelten zusätzlich die strikten Vorgaben des Klimaschutzgesetzes (KSG). Sie betreffen die Neuinstallation von ölbetriebenen Heizungen: So dürfen in Neubauten überhaupt keine Ölkessel mehr eingebaut werden (Stichwort: Verbot Ölheizung) und in Bestandsgebäuden nur, wenn auch erneuerbare Energien zur Wärmeerzeugung einbezogen werden und ein Erdgasanschluss fehlt. Staatliche Förderungen für Ölheizungen entfallen komplett.

 

Effizienter, sauberer, günstiger: Alternativen zu Öl

Es gibt eine Reihe neuer Heizlösungen, die wirtschaftlicher und umweltfreundlicher als Ölheizungen arbeiten. Hier einige Beispiele mit ihren spezifischen Vor- und Nachteilen:

 

HeizungsartVorteileNachteile
Gasbrennwert
  • Bewährte Technik
  • Spart Energiekosten und CO₂ gegenüber Öl.
  • Mit Wirkungsgrad bis zu 110 % besonders wirtschaftlich
  • Abwasserrohre und Abgasleitungen nötig
Gasbrennwert + Solar
  • Klimafreundliche Lösung
  • Durch Solarenergie geringere Energiekosten
  • Staatlich gefördert
  • Solar-Unterstützung wetterabhängig
Blockheizkraftwerk (BHKW)
  • Gleichzeitige Erzeugung von Strom und Wärme
  • Effizient und umweltfreundlich
  • Rückvergütung für überschüssigen Strom
  • Relativ hoher Platzbedarf
  • Hohe Investitionskosten
Wärmepumpe
  • Niedrige Heizkosten
  • Geringe Emissionen
  • Kann auch für Kühlbetrieb genutzt werden
  • Betrieb benötigt Strom.
  • Niedrige Vorlauftemperaturen,
    nicht für alle Heizungsarten ideal
  • Hohe Investitionskosten
Pelletheizung
  • Günstig im Betrieb
  • Nachwachsender Brennstoff
  • Hohe Investitionskosten
  • Benötigt viel Lagerraum
Heizungsregler, Geldscheine und Münzen.
Förderungen durch die KfW und das BAFA machen den Austausch der Ölheizung für den Modernisierer günstiger.

Ganz gleich, welche Heizlösung bevorzugt wird: Der Wechsel von Öl zu einem anderen Energieträger ist mit Anschaffungskosten verbunden. Doch erhalten Modernisierer dafür seit 2020 staatliche Förderungen.

 

Abwrackprämie: Ölheizung austauschen wird gefördert.

Die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) und das BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) fördern unter anderem Leistungen rund um den Wechsel der Ölheiztechnik beispielsweise zu Gasheizungen. Die Förderquote der sogenannten „Abwrackprämie“ wird künftig um 10 % erhöht.

Auch die Demontage der Ölheizung und die Entsorgung des Öltanks, Beratungs-, Planungs- und Baubegleitungsleistungen sowie die Arbeiten rund um die Brennstoffaufbewahrung werden von KfW und BAFA gefördert. Private Modernisierer und Bauherren können außerdem mit zahlreichen Förderprogrammen von Stadt, Land und Kommunen rechnen.

Von Öl zu welcher Energie wechseln?

Welche Heizungsart die beste ist, hängt vom beheizten Gebäude und den Ansprüchen des Nutzers an eine moderne Heizlösung ab. Als Energieträger stellt sich Gas meist als vorteilhafte Alternative zu Heizöl heraus; schon weit vor dem künftigen Verbot im Neubau. So verursacht Erdgas deutlich weniger CO2-Emissionen als Öl und es erfordert keinen Kessel – sofern das Gebäude an das öffentliche Versorgungsnetz angebunden ist.

Flexibler ist Flüssiggas, das bedarfsgerecht geliefert und in einem Tank direkt auf dem Grundstück des Nutzers gelagert wird. Flüssiggas ist über das Heizen hinaus für viele weitere Anwendungen geeignet – zum Beispiel zum Kochen, Trocknen oder für gewerbliche Prozesse.

 

 

 

Möchten Sie noch mehr über den Austausch Ihrer Ölheizung gegen eine moderne, flüssiggasbetriebene Alternative aus erster Hand erfahren? Dann nehmen Sie Kontakt zu uns auf: per E-Mail an info@fluessiggas.de oder telefonisch unter 02151 – 742 985 60.

Ihre Frage wurde nicht beantwortet?



*Pflichtfeld
This site is protected by reCAPTCHA and the Google Privacy Policy and Terms of Service apply.
Verwandte Themenbereiche